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WebQuest



Die Vielfalt der Materialressourcen, die das Internet zu unterrichtsrelevanten Themen bietet und die Möglichkeit, die digital vorliegenden Informationen zu bearbeiten, erleichtern die Aufgabenstellungen, welche selbständiges und handlungsorientiertes Lernen fördern können.

Heinz Moser formuliert es in seinem Buch „Abenteuer Internet“ folgendermassen: „WebQuest`s strukturieren entdeckungsorientierte Aktivitäten von Schülern und Schülerinnen, die in eine „Lernspirale“ einfliessen: Die Ergebnisse des Lernens werden auf dem Netz abgelegt und dienen wiederum als Ausgangspunkt für das eigene Internet-Lernen.“

    WebQuests sollten folgende Elemente beinhalten:

  • Die Einführung in das Thema. Sie sollte knapp gehalten sein und die Neugierde wecken.
  • Die Aufgabenstellung. Sie sollte möglichst präzise formuliert sein und eine Auswahl an Möglichkeiten bieten.
  • Internetlinks: Die Linkliste sollte möglichst umfangreich sein. Zwei oder drei Links, wobei einer davon zu Wikipedia führt, sind zuwenig. Soweit können die Lernenden auch ohne Hilfestellung kommen.
  • Beschreibung des Arbeitsprozesses: Dieser sollte auch knapp und präzise gehalten sein.
  • Angaben zur Präsentation des Ergebnisses: Idealerweise wäre eine Einbindung in den Internet-Auftritt. Die Realisation ist aber auch wieder aufwendig.
  • Hinweise zur Bewertung und Hilfen zur Evaluation: Die Lernenden sollen wissen auf was in ihrer Arbeit Wert gelegt wird.

Einfache Webquests kann man mit dem WebQuest-Wizard erstellen. Bei mir hat sich eine andere Lösung angeboten. Da ich in der Gestaltung freier sein wollte, habe ich mein WebQuest auf meiner eigenen Homepage integriert (Thematisch passt es auch ganz gut dazu). Damit hatte ich die Möglichkeit die Navigationsleiste selbst zu gestalten, ein Hotpotatoes -Kreuzworträtsel und einen Passwortzugang einzubinden.

Wie Georg Murbach bin ich der Meinung, dass ein WebQuest-Thema möglichst kontrovers diskutiert werden sollte. Bei mir geht es um die Figur Wilhelm Tell, die einer Legende entsprungen, noch heute politisch und kommerziell instrumentalisiert wird. Scheinbar glauben noch immer 60% der Schweizer Bevölkerung daran, dass Wilhelm Tell wirklich gelebt hat.

Aber entdeckt doch am besten selbst die Ursprünge und die Erscheinungsformen der mythischen Heldenfigur:

http://www.eydgnosschaft.ch/webquest.html

Mehr zum Thema Webquest bei: iktsl, Schachbrettfalter

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