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Résumé

Im Rückblick auf den IKT-Kurs bin ich erstaunt mit wie wenig Präsenzunterricht so viel gelernt werden kann. Dass das selbstbestimmte Lernen trotzdem an fixe Termine gebunden ist, hat mir einige Mühe bereitet. Wie auch einige andere Teilnehmer, so vermute ich, habe ich einige Beiträge in letzter Minute verfasst und einmal sogar verpasst.

Wie viele andere auch, nutze ich die Möglichkeiten des Internets täglich und schon seit längerem. Durch den IKT-Kurs habe ich eine ganze Menge von zusätzlich nützlichen Anwendungen kennengelernt. Ein Surfen ohne mein PLE kann ich mir kaum mehr vorstellen. Die Möglichkeiten eines Wikis werde ich bestimmt in meinen zukünftigen Unterricht einbauen. Dem LMS und dem E-Assessment stehe ich allerdings noch etwas kritisch gegenüber. Die interaktiven Möglichkeiten scheinen mir einen Schritt zu weit zu gehen. Permanent über alle möglichen Kanäle mit anderen Personen in Kontakt zu stehen, hält mich mehr von der Arbeit ab, als dass ich durch den Austausch von Informationen profitieren würde. Zu Beginn eines Lernprozesses bin ich doch meist dazu genötigt einen Text in Ruhe zu lesen um ihn zu verstehen. Siehe hierzu auch die Einträge: E-Learning als Chance, Träges Lernen, Träges Wissen

Den Blog als Medium der Selbstreflexion über Lerninhalte zu nutzen, erachte ich als äusserst sinnvoll. Da ich selbst bestimmen kann, was der Schwerpunkt meines Artikels sein soll, kann ich durch die Transformation des Wissens das zum Ausdruck bringen, was mich am meisten interessiert. Da das Geschriebene veröffentlicht wird, fühle ich mich auch zu einem gewissen gestalterischen Anspruch verpflichtet. Ich würde den Blog auch gerne weiterführen, doch angesichts des enormen Leistungsaufwands um nur die regulären Leistungsnachweise des Studiums zu erfüllen, wird dieses Vorhaben schwer zu realisieren sein.

Ich habe es nie geschafft einen Blogeintrag in nur achzig Minuten zu veröffentlichen, wie es den Kriterien des Leistungsnachweis entsprechen würde. Gerade wenn der eigene Anspruch besteht nicht nur etwas zu rekonstruieren, sondern möglichst etwas Kreatives und Neues zu schaffen und dabei noch möglichst viele Referenzen einzubinden, ergibt sich ein deutlich höherer Zeitaufwand. Die Leistungspunkte empfinde ich insbesondere bei diesem Projekt als zu knapp bemessen. Ich schliesse mich hier der Meinung Günther’s an, entweder dem ganzen IKT-Modul mehr Credits zuzusprechen, oder den Aufwand zu reduzieren.

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Web 2.0 Grenzverschiebungen

In meinem Kommentar zum Web 2.0 bei Moodle habe ich einige theoretische Überlegungen zu den Grenzverschiebungen im Web 2.0 dargelegt.
Die Anregungen dazu stammen aus einem Aufsatz von Michael Kerres, Potenziale von Web 2.0 nutzen ( PDF). (Siehe auch den Blog von Prof. Kerres)
Ich möchte seinen Gedanken hier noch ein wenig mehr Platz einräumen.

Während die Grenzaufhebung des Ortes auch schon mit dem Web 1.0 möglich war, kommen mit der Grenzauflösung zwischen Autor und Nutzer und des schleichenden Verschwindes der Trennlinie zwischen privatem und öffentlichem Raum ganz neue Dimensionen des Informationsaustausches und des Wissensaufbaus auf uns zu.

Für den Bildungskontext bedeutete die Raumtrennung, das bisher zumindest Prüfungen in einem geschlossenen Raum (real oder virtuell) vollzogen werden. Mit den neuen didaktischen Konzepten und den kooperativen und kolaborativen Möglichkeiten des Web 2.0 wird das Konzept des Prüfens relativiert. Das summative Prüfen spielt, wenn überhaupt noch, eine eher untergeordnete Rolle.

Der gesamte Lernprozess wird zur Performanz.

In der interaktiven Lernumgebung entwickle ich ein Projekt, während ich mich mit Anderen in einem Forum austausche und in einem Weblog den Progress reflektiere. Der ganze Prozess geschieht öffentlich, sofern sich dieser nicht in einem geschützten Raum eines Learning Management Systems abspielt.  Auch die Evaluation durch die Lehrperson kann über diesen -jedermann zugänglichen- Weg erfolgen. Die Rollenverteilung ist von Anwendern ausserhalb des engeren Lernzirkels jedoch nicht unbedingt ersichtlich. Die Lehrperson muss sich unter Umständen also auch fundierte Kritik von sonst jemandem gefallen lassen.
Die Aufgabe der Lehrperson besteht meiner Meinung nach auch nicht darin einen möglichst grossen Wissensabstand zu markieren, sondern Wegweiser, Hilfe und Anregungen anzubieten.

Das Wissen der Lernenden wird  konstruktivistisch selbst erarbeitet. Bewertet wird der Weg und der Aufwand den der Schüler auf sich genommen hat. Was schlussendlich an Faktenwissen hängen geblieben ist, bleibt hier weitestgehend ausgeklammert.

Dazu mehr in den Beiträgen: Träges Lernen, Träges Wissen und Informationsauswahl.

Michael Kerres fragt sich zurecht ob für diese Art von Unterricht eine geschützte Lernplattform das richtige ist. Entgegen den Möglichkeiten des Web 2.0 bleibt sie eine Insel mit wenigen Inhalten, die von einem Autor gepflegt wird. Was nützt es wenn eine Moodle-Plattform mit Web 2.0 Tools ausgestattet ist, wenn einem ja das ganze Internet zur Verfügung steht?

Was mir zum Beispiel bei Moodle nicht gelungen ist:00005360

Erste Erfahrungen mit LMS und PLE im IKT-Kurs

Mit den Learning Management Systems ILIAS und Moodle kam ich im Rahmen der PHTG und dem IKT-Kurs zum ersten Mal in Kontakt. Die Orientierung auf diesen Lernplattformen machte mir bisher keine grosse Mühe. Was aber der der zusätzliche Nutzen von WIKI sein soll ist mir noch nicht klar geworden.

Die zahlreichen Logins mit Passwortschutz sind natürlich notwendig, trotzdem sind sie lästig. Ich sollte mir einen Passwortschlüssel zurechtlegen, so dass man sich die Passwörter aufgrund des Seiteninhalts herleiten kann.

Die Informationsflut empfinde ich immer wieder als ein Problem im Umgang mit den elektronischen Medien. Auch auf den wirklich praktischen Seiten muss man von den zahlreichen Seitenlinks zuerst einmal erkennen welche wirklich relevant sind. Hat man die wichtigen Informationen gefunden, muss man sich schnell darauf beschränken das zu lesen was wirklich von Bedeutung ist. Leider kann ich genau an dieser Stelle nicht wissen wie hilfreich dieser Blog für meine Leser sein kann. Ich werde mich jedoch bemühen nützliche Informationen bereit zu stellen, trotz der Vorgabe dabei möglichst viel Text zu produzieren.

Vom Personal Learning Environment iGoogle bin ich schwer begeistert. Selbstredend habe ich jetzt eine neue Startseite im Browser festgelegt. Die Verknüpfung mit dem Handy steht aber noch aus.
Mit dem PLE habe ich die Links zu den Seiten, mit denen ich im Internet am meisten zu tun habe, auf einer Seite zusammengestellt. Die wichtigsten Portale und Dienste habe ich mit einem Klick vor mir. Das einzige was mich stört ist, dass die Bookmarks nicht in einem neuen Tab geöffnet werden.

Social Bookmarking scheint mir auch ganz sinnvoll zu sein. Habe einige meiner Links auch bei einer anderen Social Bookmark Seite – MisterWong – gefunden. Spezifische Informationen kann ich nun selektiver suchen. Aber auch hier besteht schnell die Gefahr der Unübersichtlichkeit, obwohl die Ordnung mit Tags und Kategorien gut sortiert ist. Vor allem wenn ich unter meinen Links Portale und Linkssammlungen habe, laufe ich schnell Gefahr mich in den Unendlichkeiten des World Wide Web zu verlieren und die eigentlich gesuchte Information aus den Augen zu verlieren. In Bezug auf die Unterrichtsvorbereitung habe ich schon einige gute Seiten entdeckt, die mir Lehrmaterialien zur Verfügung stellen können. Vielleicht sind auch welche für euch von Nutzten: http://delicious.com/simrasmus