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LernJob3

So begeistert ich von den Möglichkeiten von Google sites bin, wie ich dies im letzten Blogeintrag beschrieben habe, die Euphorie der Lernenden hingegen fällt im Umgang mit Webanwendungen diesbezüglich sehr unterschiedlich aus.

In meiner letzten Unterrichtsstunde mit einer meiner Praktikumsklassen ergab eine Evaluation zu meinem Unterricht zwar eine Wertschätzung meiner Bemühungen mit der Erstellung einer eigenen Webseite, die Lernenden erachteten aber den Aufwand für die kurze Dauer eines Praktikums als zu hoch an.

Interessanterweise ergab die gleiche Evaluation mit der anderen Klasse, die einen Online- LernJob zu erfüllen hatte ein etwas anderes Bild. Da diese Klasse insgesamt viel weniger Mühe hatte sich mit PC und Internet zurechtzufinden und ausserdem für die Bearbeitung des Auftrages wesentlich mehr Zeit zur Verfügung hatte, war auch das Feedback dementsprechend positiver.
Die beiden Klassen sind in ihren Voraussetzungen ähnlich:
– Erwachsenenklasse, – Berufsbegleitende Berufsmatura, – Kleine Klasse mit elf respektive vierzehn SchülerInnen, – etwa achzig Prozent weiblich, – Durchschnittsalter Anfang zwanzig.
Der grösste Unterschied liegt bei den beruflichen Hintergründen. Während in der medienfreundlichen Klasse alle Lernenden einen kaufmännischen Abschluss besitzen und auch die BM in diesem Profil absolvieren, haben in der anderen Klasse die Lernenden ganz unterschiedliche berufliche Werdegänge hinter sich und besuchen das BM-Profil Soziales. In der Arbeitshaltung und betreffend des Klassenklimas könnten die zwei Klassen nicht unterschiedlicher sein. Die „kaufmännischen SchülerInnen“ bevorzugen stilles, selbständiges Arbeiten. Während der Lektion beteiligen sie sich sehr zurückhaltend am Klassengespräch. Die „sozialen Schülerinnen“ hingegen beteiligen sich ausserordentlich rege im Plenum und wünschen sich ganz ausdrücklich frontalen Unterricht.
Wie das soziale System Klasse die Haltung der Lehrperson beeiflusst und wie umgekehrt,dazu mehr im nächsten Blogeintrag.

Die dringendste Fragen der SuS, wie die selbständige Arbeit in der Prüfung berücksichtigt wird konnte nur ausweichend beantwortet werden indem auf die Erarbeitung von Kompetenzen verwiesen wurde. Mit einer eigenen Klasse würde ich mit Hilfe eines Kompetenzraster mehr Verbindlichkeit und Selbstkontrolle zu erzeugen versuchen.

Zu Sanktionen musste ich zum Glück bei keiner der beiden Klassen greifen. Bis auf je eine entschuldbare Ausnahme wurden die Arbeitsaufträge zur vollen Zufriedenheit erledigt. Leider haben die Lernenden ausnahmslos nicht gemerkt, dass es nach dem Erstellen einer Seite noch zwei weitere Schritte zu erfüllen gibt (Siehe Arbeitsauftrag). Ich wollte die Klasse nicht verpflichten diese Aufgaben noch zu erledigen. Meine Einflussmöglichkeiten nach dem Praktikum wären zu gering und die Praxislehrperson sollte nicht Altlasten von mir übernehmen müssen. Da ich die SchülerInnen zur freiwilligen Erledigung gebeten habe, kann ich es jetzt wohl vergessen, dass noch etwas zusätzliches kommen wird.

 

LernJob 2

Die Fortschritte meiner SchülerInnen bei der Bearbeitung ihres LernJobs sind leider nicht sehr weit gediehen (Siehe letzter Artikel). Die Lernenden haben die Möglichkeit genutzt eine Stunde früher nach Hause gehen zu können und die Bearbeitung des LernJobs verschoben. Der Termin der Fertigstellung wurde klar kommuniziert, die Resultate werden in der letzten Praktikumslektion besprochen. Ich werde den Lernenden nochmals zu verstehen geben, dass wer seinen Artikel nicht bis zum entsprechenden Datum publizert hat, das Thema mündlich vor der Klasse vortragen muss. Da ich den LernJob im Rahmen des Praktikums nicht benoten kann, stehen mir keine weitere Sanktionen zur Verfügung. In erster Linie werde ich die SchülerInnen aber versuchen anzuregen, dass der LernJob erstens positive Folgen für ihre Auseinandersetzung mit dem Thema mit sich bringt und zweitens ihre methodischen Kompetenzen im Umgang mit dem Internet fördert.
Die Möglichkeiten von iGoogle für den Einsatz im Unterricht sind sehr umfangreich und leicht anzuwenden. Den Internetgiganten an dieser Stelle zu preisen und dessen Dienste weiter zu empfehlen fällt mir nicht ganz leicht, da mir dessen Dominanz und gewisse Methoden auch nicht ganz geheuer sind. Die Vorteile für meine privaten und schulischen Zwecke überwiegen jedoch die Skepsis bei weitem.

  1. Die Google Docs Anwendungen sind einfach erklärt, praktisch anzuwenden und mit anderen Office-Anwendungen kompatibel.
  2. Sämtliche erstellten Textdokumente, Tabellen, Formulare, Zeichnungen und Präsentationen lassen sich mit anderen Personen teilen und ermöglichen dadurch ein effektives kolaboratives Arbeiten.
  3. Der zur Verfügung gestellte Speicherplatz wird laufend erweitert. Zahlreiche Webseiten und Dokumente können zentral im Netz gespeichert bleiben. Der Zugriff ist ortsunabhängig.
  4. Die Verwaltung über einen Anbieter erleichtern die Arbeit und die Synchronisation der verschiedensten Anwendungsmöglichkeiten ungemein.

Die Möglichkeiten bei der Webseitengestaltung haben mich vollends von Google als Dienstleister für umfassende Web 2.0-Anwendungen überzeugt. Die einfach erstellten Seiten können sowohl zur Ansicht, wie auch zur Bearbeitung nur für exklusive Nutzer eingestellt werden. Mit den Funktionen von Miniblog, Listen, Dokumentenordner, Formulare, Fotoalben, u.s.w. erfüllen sich meiner Meinung nach mehr Bedürfnisse eines Learning Management Systems als Moodle, Wiki, Ilias und Mahara zusammen.

LernJob 1

Meinen LernJob habe ich so gestaltet, dass er auch in meinem derzeitigen Praktikum ausprobiert und durchgeführt werden kann. In der ersten Stunde mit der „Versuchsklasse“ habe ich die elf  SchülerInnen der Berufsmaturitätsschule in Weinfelden gefragt ob sie lieber ein Kurzreferat vor der Klasse halten möchten, oder eine Seite im Internet gestalten möchten. Eine hunderprozentige Mehrheit sprach sich für die zweite Option aus. Die Lernenden können am Unterrichtsinhalt partizipieren. Ihrem Wunsch sollte entsprochen werden.

Dank dem einfachen Tool von Google sites konnte ich innerhalb von vernünftiger Zeit eine Webseite erstellen, welche der Klasse als Gerüst für weitere Aktivitäten in anderen Fächern dienen könnte. Zu den Möglichkeiten von Google sites später mehr. Der LernJob besteht kurz gefasst aus folgenden Aufgaben:

Die Lernenden müssen sich für ein Thema entscheiden, dieses im Internet recherchieren und auf einer selbst gestalteten Webseite präsentieren. Inhaltlich nehmen die Lernenden kritisch Bezug zur Ideologie des Nationalsozialismus und verfassen einen Kommentar zu einem Artikel der MitschülerInnen.

Folgende Lernziele werden formuliert:

  • eine eigene Webseite erstellen
  • ein Thema reflektiert präsentieren
  • eine Internet-Recherche durchführen
  • einen kritischen Kommentar verfassen

Für diese Aufgabe stehen den Lernenden drei Lektionen sowie zwei Stunden als Hausaufgabe zur Verfügung. Als Glücksfall hat sich erwiesen, dass meine Praxislehrperson vergessen hatte mir vorab mitzuteilen, dass die Klasse neben den zwei Wochenstunden, die ich mit ihnen durchführen werde, eine dritte Geschichtslektion besuchen. Drei dieser zusätzlichen Lektionen können für diesen selbständigen LernJob verwendet werden. Die Lernenden bekommen sogar die Möglichkeit den Lernort selbst zu bestimmen: Ein Informatikraum an der Schule steht zur Verfügung. Der LernJob kann aber auch  zu Hause oder an einem anderen Ort mit PC und Internet durchgeführt werden.

Die Betroffenheit bei den Lernenden zu erwirken, wurde durch die provokative Gestaltung der Seite versucht:

Die ausformulierte Aufgabenstellung sowie die Fortschritte der Lernenden in ihrem LernJob sind unter dieser Adresse ersichtlich: https://sites.google.com/site/jmkb09a/home

Systemisch lernen

Dass Lernen eine selbstorganisierte Tätigkeit ist, die nicht perzeptiv, sondern nur handelnd ausgeübt werden kann, war die Aussage meines letzten Artikels.

Wissen wird nicht passiv aufgenommen, sondern entsteht im Lernenden.“ (einfach systemisch, S. 43) Diese Aussage will die Autorin als Antwort darauf verstehen welche „Landkarten“ wir vom Lernen machen und wie unsere Vorstellung von der des Lernenden verschieden sein kann. Genauso wie wir unsere Lebenswelt konstruieren haben wir auch eine Vorstellung davon wie wir selbst unser Lernen erfahren und wie wir als Pädagogen dies für unsere SchülerInnen voraussetzen. Das Problem ist nur das jeder eine etwas andere „Landkarte“ besitzt. Die Theorien können wissenschaftlich fundiert und bewusst, oder empirisch erfolgreich und unbewusst sein. Auf jeden Fall haben sich die Theorien für unsere Lebensführung und unsere Selbstkonstruktion als viabel erwiesen. „Eine Theorie ist eine höchst lebenspraktische Notwendigkeit: Sie ordnet unsere Erfahrungen und erklärt uns die Welt. (…) Unsere Theorien bestimmen, was wir beobachten.“ (S. 44)

Unsere Weltsicht bleibt keineswegs eine starre Konstruktion. Wir selbst sind in der Lage die Aufmerksamkeit zu änderen und neue Sinnkonstruktionen zuzulassen.

Nach Luhmann bedeutet Sinn, vereinfacht gesagt, eine Präferenz unter Möglichkeiten, die für uns handlungsmässig erreichbar und erlebnismässig aktualisiert werden können.
(Vgl.: Luhmann, Soziale Systeme, S. 82 ff)

Folgende Anregungen für eine „sinnvollere“ Pädagogik schlagen die Autoren von „einfach systemisch!“ vor:

  • Die Reduktion der Erwartungshaltung und eine Haltung der Neugier.
  • Statt in Kategorien wie „richtig und falsch“ lieber „besser und schlechter“ zu denken.
  • Eine zukunftsgerichtete positive, ressourcenoptimierte Haltung einnehmen.
  • Freiraum geben für Suchprozesse und Experimente und dabei eine fehlertolerante Kultur fördern.

Die wichtige Unterschiedung von optimierendem Lernen und Fehlerlernen erklärt hier Professor Peter Kruse:

Den Freiraum für selbstorganisertes Lernen zu gewähren setzt Mut voraus Unvorhergesehenes zuzulassen. Wie ich schon im Artikel „Hypothesen“ und „Komplexreduktion durch Handlung“ dargelegt habe, wird in „Einfach systemisch!“ auf den Punkt gebracht: „Ich muss wirksam handeln ohne zu wissen, was mein Handeln auslöst.“ (S.48)

Komplexitätsreduktion durch Handlung

Nach Heinz von Foerster sind die kognitiven Prozesse zirkulär organisiert:

Die vom Motorium erzeugten Änderungen im Sensorium sind wiederum für Veränderungen im Motorium verantwortlich. Die menschliche Handlungsfreiheit bekommt aus dieser Perspektive eine neue, stärkere Bedeutung. Keine Erkenntnis kommt allein durch Perzeptionen, denn diese sind immer von Aktionsschemata begleitet. Erkenntnis entspringt also aus Tätigkeit.
[Vgl.: Heinz von Foerster: Entdecken oder Erfinden, in: Einführung in den Knstruktivismus, München 2005, S.68-70]

Wie auch in Einfach systemisch!  beschrieben müssen wir uns mit der Komplexität und der Ambivalenz in sozialen Systemen abfinden. Wie im letzten Eintrag erwähnt können Hypothesenbildungen helfen die Komplexität zu reduzieren und mit Ambi- oder Multivalenzen umzugehen. In vielen Situationen nützen uns nur die noch so klugen Hypothesen nichts, weil sie nicht in unserem Handlungsbereich liegen. Anstatt die Entscheidungen anderen zu überlassen und auf ein übergeordnetes Makrosystem zu verweisen, wie in unserem Fall das verkehrte Bildungssystem oder gleich die verkommenen Gesellschaft an sich, sollte man sich fragen: „Was kann Ich tun? Wo habe ich Veränderungsmöglichkeiten, aus meiner Kompetenz, meinem Aufgabengebiet, meinen Erfahrungen, meiner Rolle, meinem Verantwortungsbereich?“ (S. 27) Durch Handlung wird Komlexität verringert, man muss sich für eine Richtung entscheiden und mit den Konsequenzen leben. Die Handlung kann ein Problem in eine neue Richtung lenken, mit der man vorher gar nicht gerechnet hatte. Handlung bedeutet auch Verantwortung zu übernehmen und eine Rolle im System zu übernehmen, die wir als Beobachter vermeintlich nicht inne hatten.
Je nach dem wie wir unsere Welt konstruieren, handeln wir auch zum Nachteil unseres sozialen Systems. Wichtig dabei ist der Fokus auf die Stärken der Gruppenteilnehmer zu legen, auch unsere eigenen. Selbst wenn unser Handeln von Respekt und Wertschätzung geprägt ist können wir nicht davon ausgehen es immer richtig zu machen. Eine Komplexitätserweiterung ist in diesem Fall unumgänglich.
Unser Handeln ist vermutlich immer auf ein Ziel gerichtet. Welches Ziel ist jedoch nicht immer zu erkennen, da es oft auch nicht bewusst ist. Diese Ohnmacht können wir akzeptieren und trotzdem handeln. In Extremsituationen sind wir gezwungen intuitiv zu handeln und liegen dabei oft genau richtig.

Die Maxime Heinz von Foerster lautet: Willst du erkennen, lerne zu handeln. Der Zen Buddhist würde das als Tun im Nicht-Tun beschreiben.

Zirkularität



Mit monokausalen Erklärungen können wir unsere Gesellschaften nicht erklären.

Warum waren Körperstrafen in der Erziehung und Ehe noch zu Grosselterns Zeiten üblich und gelten heute als Offizialdelikt?

Lag die Ursache bei den Schriften von Reformpädagogen zu Beginn des letzten Jahrhunderts oder bereits bei Rousseau? War die Ursache der Weg in die Konsumgesellschaft ab den 50er Jahren? Oder war der Grund die schleichende Aufweichung normativer autoritärer Institutionen wie der Kirche und der Gemeinde? Waren die Achtundsechziger der Grund für den Gesinnungswandel? Verlangte die neoliberale Wirtschaftswelt zu Beginn der 80er Jahre neue Arbeitskräfte? Lag die Ursache bei den Bürgern, den Politikern oder den Medien? Ja, Aber.

Das Zirkuläre Modell von sich gegenseitig beeinflussenden Systemen kann uns bei dieser Frage eine Antwort geben. Nur einfach wird sie nicht sein. (Ich bleibe dran)

Wir tendieren oft dazu die Welt zu trivialisieren um sie zu verstehen. Eine einfache Antwort ist einfach bequemer. (Siehe letzter Blogeintrag) Wir wollen Sinn erschaffen. Unser Handeln muss viabel zu der Welt, wie wir sie sehen, verstanden werden. Wenn sich die Welt verändert muss sich auch der Sinn anpassen (Körperliche Züchtigung als Erziehungsmassnahme). Wir brauchen Sinn um die Weltkomplexität zu reduzieren. Doch „Sinn lässt keine andere Wahl als zu wählen.“(1) Die Wahlmöglichkeiten sind durch den Kontext determiniert. Systemisch gesehen macht schlicht die Akzeptanz der Wahl den Sinn aus. Die Deutung des Sinns hingegen bleibt Konstruktion und kann nur dialogisch untersucht werden. Man kann nicht in einen Monolog wie mit einem leblosen Ding eintreten und dessen Verhalten experimentell wiederholen. Um soziale Systeme zu beschreiben können wir nicht anders als mit Wie-Fragen und nicht mit Was-Fragen operieren. Wir können nicht erkennen sondern nur annäherungsweise das Verstehen versuchen. Eine naturwissenschaftliche Betrachtung kann sozialen Systemen, oder Nicht-trivialen Maschinen, die nach der Definition von Heinz von Foerster 1. synthetisch determiniert, 2. analytisch unbestimmbar, 3. vergangenheitsabhängig, 4. unvoraussagbar sind, nicht gerecht werden. (2)

(1) [Niklas Luhmann, Soziale Systeme, Frankfurt a.M 2006, S. 194]

(2) [Heinz von Foerster, Entdecken oder Erfinden, in: Einführung in den Konstruktivismus, München 2005, S. 66]

Lerncoach

Wie lerne ich während der Zusammenarbeit mit meinen neuen Lernpartner Mark? Anknüpfend an die Präsenzveranstaltung kann ich in der gleich anschliessenden gemeinsamen Abarbeitung der Lernjobs die Rolle als Lerncoach übernehmen und beobachten. Da ich das IKT-Modul bereits im vorletzten Semester absolviert habe, kann ich meinem Lernpartner den Einstieg in die Welt von Moodle & Co. erleichtern. Auf meiner iGoogle-Seite sind noch alle Links gespeichert, der Einstieg auf die Seiten verlief problemlos.

Unsere Lernpartnerschaft wurde gefunden, nicht gesucht. Beim gemeinsamen Rauchen waren die wesentlichen Kriterien gleich ersichtlich. Zuverlässig, kreativ, flexibel, offen? Ohne näher auf unsere Stärken und Ressourcen einzugehen wurde im Gespräch ein gegeseitige Sympathie erkannt. Die beste Basis für eine Zusammenarbeit.

In der Reflexionsphase nach dem Tangram-Spiel wurde die Kommunikation als der zentralen Punkt eines erfolgreichen Coachings erkannt. Wurde die gleiche Sprache gefunden? Waren die Begriffe klar? Wurde die Situation umschrieben und visualisiert um sie zu vereinfachen? Wurde das Verständnis gesichert? Wurden Feedbacks gegeben? Wie gestaltete sich mein Srechtempo, meine Intonation auf die Motivation?

In der gemeinsamen Lernsituation fällt es mir schwer dem Lernpartner Zeit zu geben sich selbst auf den Lernportalseiten zu orientieren. Da ich selbst nicht mehr ganz so sicher bin, muss auch ich zuerst ausprobieren um eine Orientierung zu bekommen. Parallel dazu noch die Schritte nachvollziehbar zu erklären war nicht ganz einfach. Ich habe versucht den Sachverhalt so einfach wie möglich zu erklären und am Beispiel zu zeigen. Mein Sprechtempo jedoch war schnell. Zu viel Informationen und Anglizismen können verwirrend wirken, wenn man das erste Mal mit diesen Plattformen in Berührung kommt.Unterstützt in meinen Erklärungen wurde ich jedoch von zahlreichen Fragen meines Lernpartners Mark. Die Lernjobs habe ich nicht gleich wieder gefunden.  Das wir bei vier verschiedenen Systemen angemeldet sein müssen verstehe ich immer noch nicht, die Angebote müssten doch auf einer Seite kombinierbar sein. Mit der eigenen PLE hat man immerhin einen schnellen Zugriff auf die LMS.

Allzuviel über mein Lernen mit meinem neuen Lernpartner Mark lässt sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht aussagen. Ich habe im letzten Jahr an der PH aber fast durchwegs gute Erfahrungen in Partner- und Gruppenarbeiten gesammelt. Bei meinen Erklärungen habe ich versucht auf die Kommunikation zu achten und diese möglichst positiv und kogniv aktivierend zu gestalten.

Die intensivere Auseinandersetzung mit den Einstellungen und Möglichkeiten haben wir noch nicht in Angriff genommen. In den Welten von Web 2.0 lernt man am besten zuerst durch eigenes ausprobieren.